Das Wohngebäude entstand auf einem spitz zulaufenden Grundstück im innerstädtischen Kontext der Theresienwiese. Die besondere Geometrie sowie baurechtliche Vorgaben und der Erhalt von Bestandsbäumen bestimmten die Setzung und Ausbildung des Baukörpers.
Der Neubau reagiert darauf mit einer klaren, prägnanten Figur, die die Ecke im Stadtraum markiert und zwischen den unterschiedlichen Maßstäben der Umgebung vermittelt.
Im Erdgeschoss sind gewerbliche Nutzungen angeordnet, darüber befinden sich elf geförderte Wohnungen. Die Grundrisse entwickeln sich aus der Grundstücksform und bieten trotz der komplexen Randbedingungen gut nutzbare, differenziert organisierte Wohnräume. Balkone und Loggien sind in die plastische Gebäudeform eingeschnitten und erweitern die Wohnungen nach außen. Gleichzeitig schaffen sie Distanz zum Straßenraum und tragen mit ihren geschlossenen Brüstungen zu einer ruhigen Fassadenwirkung bei.
Das Projekt wurde 2015 mit dem Ehrenpreis für guten Wohnungsbau der Landeshauptstadt München ausgezeichnet.












